Yoga von 1500 v. Chr. – Heute -History

 

Yoga diente in Indien bis etwa 800 n. Chr. der reinen Geistesschulung und der Selbsterkenntnis.
Es handelte sich um einen spirituellen Weg, der keiner bestimmten Religion zuzuordnen war. Körperübungen hatten noch keine Bedeutung.
Die einzigen Körpertechniken bis dahin waren Atembeobachtung und die aufrechte Haltung im Lotussitz.
In den ersten Jahrhunderten durfte Yoga nur von den heiligen Männern ausgeführt werden.
Sie nahmen so Kontakt mit den Göttern auf.
Später dann war es den gelehrten Männern aus der oberen Kaste vorbehalten.

In den ersten Schriften, die Veden, wurden aufwendige Opfer Rituale und Extremer Verzicht beschrieben.
Danach folgten die Schriften, Upanischaden, dort wurden Techniken über Reflexion und Versenkung beschrieben, die schon als Yoga Übungen galten.

Danach schrieb Patanjali die Yoga Sutras – der Leitfaden.
Von dem das gesamte Wissen des Yoga stammt.

Der Tantrismus –  handelt von einer kulturell religiöse Revolution. Es wurde gefordert das alle Menschen den Zugang zu den Religionen ermöglicht werden soll. zB. dem Hinduismus und Buddhismus. Nur männlichen Gelehrten stand es zu die Sprache Sanskrit zu lernen, und somit die heiligen Schriften lesen zu können, und Ritualen beizuwohnen.
Die Bewegung der Tantriker bewirkte dass diese Schriften für alle Inder zugänglich gemacht wurden.
Aus diesem Tantrismus entstand das bis heute bekannte Hatha Yoga. Es stand allen Menschen, auch Frauen als Übungsweg zur Verfügung.

 

 

Warum verbinden wir Tantra mit sexuellem Erleben?
Die liebende Hingabe an das Göttliche die zu dieser Zeit im Mittelpunkt stand, zeigte sich u.a. in der erotischen Hingabe an einen anderen Menschen als Teil des Göttlichen. Daraus entstanden später  die entsprechenden Körperpraktiken die  heute als Tantra bekannt sind.
 

 

Ab dem 16. Jahrhundert verlor Yoga seine Bedeutung in Indien. Doch Mitte des 18. Jahrhundert flammte Yoga wieder auf und verbreitete sich Mitte 19. Jahrhundert in den USA und Europa.

 

Und noch etwas interesdsantes:

Yuj…bedeutet anspannen oder anschirren, von Pferden vor dem Streitwagen.

Sinnbildlich: Die Pferde –  sind unsere 5 Sinne –  der Streitwagen – ist unser Körper – der Wagenführer – ist der Geist, der mit Kraft und Geschicklichkeit die wilden Hengste im Zaum hält und bestimmt wohin sich Sinne und Körper bewegen sollen.

Aus dieser Geistesdisziplin wurde  Yoga

Alles Liebe
Eure Natalie

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